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COMPOSER Johann Heinrich Schmelzer - SEIBOLD Online-Analysator für Kupfer
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- Eigenschaften und typische Anwendungen
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- Toxikologie
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- Verfahren
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- Informationen zur Messung
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- Technische Daten
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- Downloads
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- Johann Heinrich Schmelzer
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Eigenschaften und typische Anwendungen
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Kupfer (Cu) kommt in der Umwelt häufig vor und ist ein wichtiges Spurenelement
für unsere Gesundheit.
Kupfer wird als rötliches Metall vorgefunden, dass eine charakteristische
kristalline Struktur aufweist. Das Metall ist besonders gut form- und dehnbar
und verfügt über eine hervorragende Leitfähigkeit.
Aufgrund seiner guten Prozess- und Korrosionseigenschaften wird Kupfer
sowohl als Rohmetall, als auch in Legierungen verwendet.
In einer großen Anzahl von metallverarbeitenden Prozessen entsteht
kupferhältiger Abfall, der vor seiner Entsorgung aufbereitet und
gereinigt werden muss. Kupfer gelangt aber auch auf natürlichem Weg
in die Umwelt, wie zum Beispiel im Rahmen der Verrottung der Vegetation
oder durch Waldbrände.
Kupfer wird typischer Weise in elektrischen und elektronischen Geräten
und Komponenten verwendet, aber auch im Bereich des Bauwesens (Dächer
und Verrohrungen) und in verschiedenen Legierungen wir Bronze oder Messing.
Kupfer ist auch ein wichtiges Spurenelement, das unter anderem auch in
verschiedenen Arten von Tiernahrung Verwendung findet.
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Toxikologie
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Der Richtwert für Kupfer gemäß der von der
Weltgesundheitsorganisaton (WHO)
für gesundheitsgefährdende Stoffe in Trinkwasser vorgeschriebenen
Grenzen beträgt 2 mg/l.
Intensive und lang andauernde Belastung durch Kupfer führt unter anderem zu
Reizungen von Nase, Augen und Mund, sowie zu Kopf- und Bauchschmerzen. Eine
besonders hohe Aufnahme von Kupfer kann zu Leber- und Nierenschäden führen und
sogar zum Tod führen.
Kupfer ruft Umweltschäden hervor, da die Aktivitäten von
Microorganismen und Pflanzen negativ beeinflusst oder unterbrochen werden,
was eine Beeinträchtigung der Fertilität des Bodens zur Folge hat.
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Verfahren
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SEIBOLD Online-Analysatoren von unterstützen zwei unterschiedliche Kupfer-Messungen,
nämlich unter Verwendung einer ionenselektiven Elektrode oder eines
farbmetrischen Verfahrens.
Geringe Konzentrationen von Kupfer werden mit einem farbmetrischen
Verfahren gemessen, das auf der chemischen Reaktion von Cuprizon basiert.
Durch die Zugabe von zwei (2) speziellen Reagenzien zur Probe entsteht ein
stabiler blauer Komplex, der in der Folge mit einem Photometer gemessen
wird.
Zur Messung hoher Konzentrationen von Kupfer wird die Kombination aus
einer ionenselektiven Elektrode und einer Referenz-Elektrode verwendet.
Der pH-Wert der zu messenden Probe wird für das Messverfahren unter
Verwendung einer speziellen Puffer-Lösung angepasst und stabilisiert.
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Informationen zur Messung
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Messbereich
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0.05 - 5.0 mg/l Cu (niedriger Bereich)
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3.0 - 250 mg/l Cu (hoher Bereich)
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Auflösung
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0,01
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Messgenauigkeit
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+/- 2% (vom Messbereichsende)
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Messintervall
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kontinuierlich
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diskontinuierlich/einstellbar
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externer Start
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Messverfahren
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farbmetrisch (niedriger Bereich)
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Ionenselektive Elektrode (hoher Bereich)
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Reagenzien
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2 (niedriger Bereich)
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1 (hoher Bereich)
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Kalibrierung
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automatisch
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Reinigung
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automatisch
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Störstoffe
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Hg, Co (niedriger Bereich)
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Ni, Co, Zn, Mn, Fe (hoher Bereich)
Störstoffe können für die konkrete Anwendung maskiert werden.
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Technische Daten
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Spannungsversorgung
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230 VAC, 50 Hz (110 VAC optional)
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Stromverbrauch
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Max. 50 VA
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Schaltkontakte
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2 x P-gesteuert (min, max)
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1 x Alarmkontakt
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Analogausgang
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4..20 mA
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Digitalausgang
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RS232 C
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Optionen: Interbus-S, Profibus, CAN
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Abmessungen
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746 x 600 x 373 mm (HxBxD)
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Gewicht
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Ca. 80 kg
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Umgebungstemperatur
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+15°C .. +35°C
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Luftfeuchtligkeit
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Max. 70% RH, keine Kondensation
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Probenförderdruck
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0 .. 0.5 bar
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Probenzufluss
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6/4 mm Schlauch
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Probenabfluss
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drucklos, frei fallend, 6/4 mm Schlauch
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Downloads
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Datenblatt COMPOSER Johann H. Schmelzer - SEIBOLD Online-Analysator für Kupfer (deutsch)
DataSheet COMPOSER Johann H. Schmelzer - SEIBOLD Online-Analyser for Copper (english)
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Johann Heinrich Schmelzer
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Der Wiener Komponist, Geiger und Kapellmeister Johann Heinrich Schmelzer wurde um
1623 in Scheibbs geboren und starb um 1680 in Prag. Johann H. Schmelzer war einer
der bekanntesten Geiger seiner Zeit, der auch in der Wiener Hofkapelle diente. Als
musikalischer Ratgeber von Leopold I half er seinem Kaiser bei dessen Kompositionen.
Ob seiner Leistungen wurde er von Leopold I in den Adelsstand erhoben und erhielt
den Beinamen "von Ehrenruef". Später in seiner Karriere wurde Johann Heinrich
Schmelzer Kapellmeister am Habsburger Hof.
Bedeutenste Werke von Johann Heinrich Schmelzer:
"Sacroprofanus Concentus" (1662)
"Sonatae unarum fidium seu a violino solo" (1664)
"Die musikalische Fechtschul" (1668)
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