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 COMPOSER Matthias G. Monn - SEIBOLD Online-Analysator für Cyanid
 Das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Instrumente wird wohl von niemand virtuoser bewerkstelligt,
 als von Komponisten. Ein Online-Analysator setzt das perfekte Konzert der Disziplinen Chemie, Mechanik,
 Pneumatik und Elektronik voraus - daher leihen bekannte Wiener Komponisten unseren Analysatoren Ihre
 Namen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen unseren Online-Analysator COMPOSER Matthias G. Monn zur
 Messung von Cyaniden in Flüssigkeiten vor.
  Als Cyanid bezeichnet man jede chemische Verbindung, die die Cyano-Gruppe -C=N enthält, in der ein Carbon-Atom dreifach an ein Stickstoff-Atom gebunden ist. Die Cyano-Gruppe kann in gasförmigen, festen und flüssigen Verbindungen vorkommen.

Zu den typischen Geschäftsfeldern, die Cyanide verwenden bzw. in denen Cyanide in verschiedenen Prozessen vorzufinden sind, zählen die Stahlindustrie, der Gold und Silberabbau, die Herstellung von Lacken, Farben und Kunststoffen, die Textilindustrie, die Galvanik oder die Erdölgewinnung. Der Richtwert für Cyanid gemäß der von der Weltgesundheitsorganisaton (WHO) für gesundheitsgefährdende Stoffe in Trinkwasser vorgeschriebenen Grenzen beträgt 0,07 mg/l CN.

Das Messprinzip zur Messung der Konzentration von Cyanid (CN-) basiert auf dem Einsatz
einer speziellen ionenselektiven Elektrode (ISE) für einen Messbereich von 0,01 bis 2,0 mg/l CN- bei einer Messgenauigkeit von besser als 3% vom Messbereichsende. Eine spezifische Reagenz wird der cyanidhältigen Probe beigemengt, um die Ionenstärke der zu messenden Flüssigkeit für die Messung anzupassen. Der Messablauf kann zudem für unterschiedliche Anwendungen in Abhängigkeit der Cyanid- Konzentration und möglicher vorhandener Störionen adaptiert werden.

Für die Analyse von Trinkwasser und anderen Wässern mit geringer Konzentration von Störionen empfehlen wir unbedingt eine automatische Kalibrierung des Messgeräts. Für die Analyse von Wässern mit höherer Konzentration an Störionen und organischen Abfallstoffen der Dekomposition empfehlen wir darüber hinaus die Anwendung der Methode der einfachen oder doppelten Standard-Addition (auch bekannt unter der Bezeichnung Known-Addition).

Matthias G. Monn (1717 – 1809)
Der am 9. April 1717 in Wien geborene Komponist, Organist und Musikpädagoge der sogenannten Wiener Vorklassik zählt neben G.C. Wagenseil und Josef Starzer durch seine gelungene Einführung eines Seitenthemas in die Sinfonie zu den Pionieren der für den 50 Jahre später beginnenden Höhenflug der Wiener Klassik.
Über sein Leben ist viel weniger bekannt als über seine musikalischen Ideen – dokumentiert sind lediglich Stellungen als Organist, zunächst in Klosterneuburg, danach an der Karlskirche im Wiener Bezirk Wieden. Als prägendes Mitglied der frühen Wiener Schule war er ein gesuchter Lehrer für Komponisten – als sein berühmtester Schüler ist sicherlich Johann Georg Albrechtsberger anzusehen (1736-1809), ebenfalls ein Vorreiter der Wiener Klassik. Matthias Monns kompositorisches Schaffen umfasst hauptsächlich 16 Sinfonien, eine Reihe von Quartetten, Sonaten, Messen sowie Kompositionen für Violine und Klavier.
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